Wir machen nicht prophylaktisch Wurmkuren

Sondern nur, wenn es nötig erscheint.

Wenn ich entweder Würmer finde, oder wenn Nikita über mehrere Tage (3 ungefähr) Durchfall hat.

So wie in der letzten Woche. Jetzt hat sie mal wieder eine Tablette gekriegt.

Die letzte ist sicher schon 1 Jahr her.

Denn die Wurmtablette macht sämtliche Darmflora kaputt. So sehr, dass Nikita dann zur Darmsanierung schon mal gern ’nen menschlichen Haufen aufnehmen würde, wenn sie könnte …

Deshalb machen wir das nicht so häufig.

Und: Ich nehme die Tablette für einen 4-Kilo-Hund, obwohl Nikita 5 – 5,5 kg wiegt. Denn die nächsthöher dosierte Tablette geht bis 20 Kilo. Das ist mir doch zu stark.

Ich denke, Urlaub ist für die Hunde nicht erholsam.

Zuviel neues, aufregendes.

Stress. Andere Umgebung, Fahrerei, kaum Zeit, richtig auszuruhen, so wie er das Zuhause machen würde.

Das kommt bei uns hier auch immer mal wieder vor, wenn es zuviel Aufregung gab. Z. B. auf Reisen oder einem Wochenende voller Besuch und Ausflügen. Ist aber bald wieder vorbei. Ich versuche ihr danach immer so viel Ruhe wie möglich zu geben.

Unsere beiden hatten im Urlaub z. B. immer wenig Stuhlgang und haben das dann Zuhause alles wieder nachgeholt 🙂 Ich denke, Urlaub ist für die Hunde nicht so erholsam.

Erbrochen hatte Nikita sich im Urlaub auch. Das war halt von der Anreise. Ist aber bei einem Hund nicht gleich so bedenklich wie vielleicht bei einem Menschen. Manchmal führen sie das ja sogar herbei, um sich zu erleichtern.

Sorge für viel Ruhe und Erholung in den ersten Tagen nach dem Urlaub, und vielleicht für Schonkost im Urlaub (ich nehme auf Reisen immer die Dosen mit Hühnchenfleisch mit), dann wird das alles wieder.

Nervöser Magen, zuviel Magensäure oder Sodbrennen

Hunde sind dafür bekannt, dass sich ihr Magen auf immer gleiche Fütterungszeiten einstellt.

Du kannst die Zeiten immer etwas variieren ODER zwischendrin kleine Snacks reichen (du selbst isst ja vielleicht auch mal ’nen Apfel oder ein Würstchen zwischendurch, wenn du nicht gleich zum Essen kommst) und den auf die Fütterportion anrechnen.

Nikita bekommt Bio-Dosenfutter. Sie wird vormittags gegen 11 Uhr gefüttert und abends – da sind wir ganz pünktlich – um 18 Uhr.

Sie wog, als ich sie aus dem Tierschutz bekam, etwas zuwenig, hat in den 2 Jahren bei mir auf 5,5 Kilo zugenommen (um 1,4 Kilo) und hält dieses Gewicht seit gut 1 Jahr.

Morgens

Bei Nikita kenne ich das auch: Manchmal erbricht sie morgens Galle, weil der Magen leer ist. Morgens bekommt sie auch noch vor dem Rausgehen ein paar Kekse/Leckerlistückchen als ersten Snack. Ich hab den Eindruck, das tut ihr gut.

Unterwegs

Wenn ich mit Nikita unterwegs bin und weiß, dass sie nicht pünktlich 18 Uhr ihr Futter kriegen wird (weil ich z. B. die Dose nicht mitnehmen will), nehme ich ihr eine Kaustange (so eine, die sie auffrisst) oder ein größeres Leckerli mit, das sie zur Überbrückung bekommt. Damit fahren wir sehr gut.

Die Futterportion fällt dann später eben kleiner aus. Ich vergleiche das damit, wie wenn wir eine Boulette oder einen ähnlichen kleinen Snack zu uns nehmen.

Nachts

Manchmal schleckt sie nachts viel an ihren Pfoten oder dem Kissen. Manchmal schluckt sie nachts leer. Alles ein Zeichen für zuviel Magensäure oder Sodbrennen. Wenn ich nachts davon aufwache, gebe ich ihr einen trockenen Hundekeks oder ein Leckerli, dann hört sie mit dem Lecken/Schlucken wieder auf. Etwas Knäckebrot soll da auch funktionieren.

Ihr lernt euren Hund kennen und stellt euch drauf ein. Jeder kennt seinen Hund am besten und lernt, was ihm gut tut. Egal, was andere empfehlen.

Manche halten eben mit 1 Fütterung am Tag durch, andere brauchen auch ihr Betthupferl, damit am nächsten Morgen nicht die Säure kommt.

Hängt ja auch von der Länge der Nacht, den Aufstehzeiten usw. ab. Da ist halt jeder Haushalt unterschiedlich.

Wenn das Betthupferl nicht grad ’n süßer Keks für Menschen ist, sehe ich darin überhaupt kein Problem.