Ein Profi ist eben doch ein Profi (Hundefriseurin)

In den letzten 2 Jahren hab ich mich selbst um Nikitas Pflege gekümmert und sie auch selbst geschoren.

Aber ihre Beine waren immer wieder verfilzt, dem kam ich einfach nicht bei. So dass ich mich schließlich doch an den Profi gewandt habe.

Und sie war großartig!

Nikitas charakteristisches Aussehen ist noch immer da. Aber sie war noch nie so schön und gepflegt wie heute.


Sie wurde gebadet, die Friseurin hat sich sehr geduldig Nikitas Filzstellen gewidmet (und das laute Protestgeschrei konsequent ignoriert).

Dann wurden die Krallen geknipst, die Pfoten ausrasiert, die Ohren kontrolliert – all die kleinen Problemzonen.

Anschließend hat sie einen sehr hübschen Haarschnitt bekommen und ist jetzt ganz rothaarig (je kürzer ihr Haar, umso mehr kommt das Rot zum Vorschein), fluffig und filzfrei.

Ich habe viele Tipps bekommen, und mir wurden alle meine Fragen beantwortet.

Ich bin sehr glücklich, mich so entschieden zu haben.

Jetzt machen wir alle Vierteljahre einen Termin bei ihr (den nächsten hab ich schon).

Ich bin so dankbar für diese Unterstützung.

Endlich die richtige Bürste!

Jetzt, wo immer mehr Leute Nikita hinter den Ohren kraulen – sie wird immer beliebter bei den Pflegeheimbewohnern -, hab ich endlich die richtige Bürste gefunden, um die Knötchen wieder zu lösen.

Die Trixie Softbürste (Affiliatelink) ist klein und wendig, schafft es, Haar und Filze zu entfernen, ohne Nikita weh zu tun.

Die Abbildung hier ist fast die Originalgröße. Sehr handlich.

Meine bisherige Bürste (Furminator Zupfbürste klein – Affiliatelink) ist nicht wirklich klein. Sie ist super vom Bürsten her, vor allem, weil sie bei zu viel Druck nachgibt. Weshalb ich sie für den Körper auch immer noch gern verwende. Aber durch den Plastik“vorsatz“ komme ich nicht in „Ecken“ wie Hals und Beine.

Warum ich Nikita selbst schere

Nikita kam ganz dünn und nackt und verstört wieder von ihrem 1. Besuch beim Hundefriseur raus, seitdem schere ich selbst, ganz entspannt mit viel Zeit und vielen Leckerlis.

Ich schere Nikita mit einer preiswerten Maschine. Die Maschine ist recht leise, ich belohne Nikita mit vielen tollen Leckerli, weshalb sie immer schon angesprungen kommt, wenn ich die Frisiertasche hole.

Was zu beachten ist

Das Fell muss vor dem Scheren immer gut durchgebürstet und knotenfrei sein.

Und du scherst MIT der Wuchsrichtung des Fells, nicht entgegen. Dann wird es nicht so kurz, wie es auf dem Scheraufsatz drauf steht (also 3mm, 6mm etc.)

Ansonsten einfach soweit machen, wie du dich traust. Das wird von Mal zu Mal besser klappen.

Hihi, je kürzer ich Nikita schere, umso rothaariger wird sie! (Ich stamme aus einer Familie von Rotfüchsen, deshalb freut mich das besonders.)

Wir haben uns jetzt 1,5 Jahre lang an die immer kürzer werdende Haarlänge herangearbeitet. Anfangs hab ich mich gar nicht getraut.

Heute hab ich zum 1. Mal den 3mm-Aufsatz verwendet.

Sie fühlt sich an wie eine ganz weiche Plüschdecke!

Au weia, ich hab Nikita zum Yorkie gemacht.

Hab die Ohren verschnitten, jetzt hat sie wieder den eckigen Yorkie-Kopf.

Na ja, nicht zu ändern. Begründen wir es damit, dass die Ohren nun besser belüften können und hoffentlich weniger Entzündungen machen.

Ja, sie wirkt frecher mit den kurzen Ohren. Zumal sie wirklich ein Yorkie-Mix zu sein scheint und daher das Ohrhaar, wenn es lang wird, schnell strähnig wirkt. Und sie brauchte wirklich im Moment die Belüftung, gegen Entzündungen.

Ich guck heute wieder Grooming-Videos, weil ich Mut brauchte für immer noch schwierige Stellen (Ohren, Beine, Gesicht). Die Hundefriseure im Video zeigen, wie man den Hund anfasst und wie man Schergerät oder Schere führt.

Diesmal englischsprachige: Grooming by Rudi. Und – zuerst fand ich die Frau ruppig, aber ich glaub, das geht klar so – My favourite Groomer.

Wächst ja alles wieder nach, und jetzt hat sie halt den praktischen Kurzhaarschnitt für unseren Ostseeurlaub.

Sie kann mich auch trotzdem noch leiden 😀

Einen hübschen Hund kann nichts entstellen. Nicht mal so’n Frauchen.

Selber schneiden: Also mit diesen Beenen verzweifle ich noch.

Ich weiß, ich hatte das Thema schon mal aufgebracht, aber ich werde und werde nicht schlau daraus.

Nikita hat an den Beinen so wattiges Fell, dass ich damit schier nicht klarkomme.

Ich weiß nicht, wie kurz ich es machen soll. Wenn das Fell an den Beinen zu kurz ist, werden ihre Beinchen so dürr.

Diesmal ist ihr rechts Hinterbein wieder so zerrupft, weil sich da – auf der Rückseite – immer wieder Filze bilden, die ich nur rausschneiden kann.

Und je mehr das verfilzt, umso mehr beißt sie daran rum und filzt es damit weiter.

Besonders die Hinterbeine lassen sich so schlecht bürsten oder kämmen. Wie pflegt ihr die Beine, insbesondere die Hinterbeine eurer Hunde?

Eine Hundefrisörin sagte mir, ich könne die Innenseiten der Beine „nackt“ machen. Mit den hinteren Oberschenkeln klappt das prima, aber an die Innenseite der Vorderbeine komm ich ja kaum ran.

Ich will doch, dass es ihr gut geht, aber ich komm einfach nicht weiter damit.

Frisierzeug gefunden

Haha, ich hab mich bei meinen Eltern gerade nochmal für das Geburtstagsgeschenk aus 2017 bedankt – eine Schermaschine.

Ich wollte den Karton eben für den Versand von etwas verwenden, räume dieses Plastikinnenleben aus – und finde darunter eine Effilierschere, den Metallkamm mit rotierenden Zinken, die Nagelknipse und die Nagelfeile!! Und alles in Rosa ❤

So eine schöne Überraschung 🥰!

Das stand auch nicht auf der Packung. Die Schermaschine, ihre Aufsätze und der Pinsel hatten in der Plastikform je eine Vertiefung, und darunter lag – einfach lose drin – das Frisierzubehör.

(So sah Nikita vor 2 Jahren aus, als sie vom Tierschutz gerettet wurde.)