Es nagt!

Es nagt!

Und ich bin so froh.

Sie hat das nämlich ewig nicht mehr getan.

Ich vermute, weil sie sich nicht sicher genug gefühlt hat.

Wir haben bis vor Kurzem in einer WG gewohnt, und da war auch die Französische Bulldogge der Mitbewohnerin. Die Nikita gern mal ‚gebullyt‘ hat.

Jedenfalls hat Nikita nicht mal mehr knusprige Hundekekse angenommen. Alles, was länger zu kauen braucht als nur ein Happs.

Und das hat sich schon an ihren Zähnen bemerkbar gemacht: Erste Verfärbung und gelegentlicher Mundgeruch.

Deshalb bin ich jetzt so froh, dass es jetzt doch wieder angefangen hat zu nagen.

Manchmal pimpe ich ihr so’n hartes Nageding, indem ich ihr liebstes weiches Leckerli irgendwie drin verklemme. Damit sie zum Nagen angeregt wird. Und das klappt auch.

PS: Die Rinderrippe klingt bei ihr wie Zwieback. Die muss echt starke Zähne haben!

Harte Sachen zum Knabbern

So, ich hab grad alle eure Tipps für Knabbersachen in meine Einkaufsliste gesetzt, und ich – bin Vegetarier – schütttle mich ein bisschen dabei, aber wenn’s gut für Nikita ist … ❤

Hihi, wenn ich dran denke, wie ich vor Nikitas Einzug noch geredet habe: „Na, vegetarisch ernähre ich meinen Hund natürlich nicht, aber alle Leckerlis, die ich anfassen muss, werden pflanzlich sein.“

Und bald liege ich also mit Straussensehnen, Nackensehnen, Rinderkopfhaut, Ochsenziemer, Kalbshuf im Bett. 😀

Harte Leckerli, die sogar die kaufaule Nikita liebt

(Wenn man ihr genügend Ruhe zum Bearbeiten gibt. Beim Spazierengehen nimmt sie sie nicht an.)

Die Crunchy-Knusper-Sorten von Carnilove (hergestellt in Tschechien): Lamm, Lachs, Wildschwein und Strauß

Die steinharten Hüttenkäse-Teile von QChefs – die Käsebakterien sollen irgendwie die Bakterien vom Futter im Maul neutralisieren …

Wir haben jedenfalls schon die Puffies, Dreierlei Sorten, und die harten Cracker-Stangen ausprobiert. Die Puffies zerteile ich mit einem großen scharfen Messer nochmal vorsichtig in Viertel, weil ein ganzes Puffie zu groß ist für Nikitas Maul. Sie kriegt das dann nicht mehr gedreht.

Nach dem Füttern gleich in ihren Napf, ggf. ein bisschen mit Wasser angeweicht für mehr Aroma – das frisst sie.