Was aus den Regeln wurde, die man sich vor Einzug des Hundes aufgestellt hatte

Ha ha, bevor der Herzensbrecher einzieht, stellt man viele Regeln auf.

Ich bin Vegetarier und hab mir geschworen, nix, was ich anfassen muss, darf vom toten Tier sein. Heute schlafe ich zwischen Ohren, Hufen und Rippen.

Und wie zimperlich ich, als nur die Mitbewohnerin ihren Hund (Flora) hatte, mit dem Löffel war, mit dem sie das Dosenfutter rausgeholt und den sie dann nur von Hand unter laufendem Wasser abgespült hatte!!

Füttern vom Tisch

Nikita und Flora, die Bulldogge, kriegen auch Leckeres am Tisch.

Nur rumhüpfen oder nerven dürfen sie nicht. Starren ist erlaubt 👀

Und wenn sie vorher ihr eigenes Futter verweigern – dann gipps am Tisch mal nüscht.

Ganz toller Stadthund, meine Nikita

Ich bin so stolz auf meine Nikita.

Ich hab mit Nikita Zooladen trainiert: Wir sind wegen der Fische und deren Lebendfutter fast jede Woche im Zooladen und gucken uns gern lang die Aquarien an. Nikita weiß inzwischen ganz genau, ich hab immer die besten Leckerli im Zooladen mit.

Wenn sie sich irgendwo an den Rand parkt und dort „Platz“ macht, bekommt sie ganz viele davon. Manchmal, wenn keine anderen Leute kommen, lass ich dann sogar die Leine bei ihr liegen, so ist es auch entspannter für mich, und sie rührt sich nicht vom Fleck.

Glücklicherweise liebt fast jeder meinen Hund. Die Verkäufer locken sie oft zu sich, und andere Kunden freuen sich auch meist über sie.

Aber ihr Verhalten macht es uns so einfach, sie mit in Geschäfte zu nehmen. Ganz toller Stadthund, meine Nikita.

(Natürlich kriegt sie auch immer Ruhe-, Schnüffel- und Naturtage dazwischen. Wir haben nur 5 Minuten bis zum Fluss.)

Wann und wie oft wir rausgehen

Nikita ist 4.

Ich gehe mit ihr 3 x am Tag:

Nach dem Aufstehen zwischen 10 und 11.

Am Nachmittag zwischen 15 und 17 Uhr.

Und vor dem Schlafengehen nochmal um 22 Uhr.

Wenn wir gut sind, ist jeder Gang 1 Stunde lang.

Manchmal zwischendurch aber auch nur im Hof Pipi (wenn es sehr heiß, sehr nass, sehr kalt ist).

Und an den Wochenenden sind Ausflüge und Wandern.

Wenn sie nachts wirklich mal raus muss, was nur mal wegen Durchfall vorkam, dann läuft sie unruhig im Zimmer umher (sie schläft bei mir) und winselt. Dann weiß ich, es ist ernst.

Fahrradtraining

Nikita und ich haben grad ein erstes Fahrradtraining gemacht. (Bei uns ist es heute bewölkt und nicht so heiß.)

Ich werde sie wahrscheinlich nie wirklich am Rad laufen lassen, nicht im Stadtverkehr, aber ich wollte, dass sie sich ans Rad gewöhnt.

So sind wir erstmal ein Stück gegangen, damit sie die Geräusche und Bewegungen des Rads kennen lernt. Und dann im Park, wo es ruhig war und ich ggf. auch mal hätte die Leine loslassen können, bin ich auch mal ein kleines Stück langsam gefahren, und sie lief nebenher.

Aber im Verkehr wäre es mir echt zu stressig. Worauf man da alles achten muss!

Ich möchte einen Hundekorb auf dem Gepäckträger. Aber auch dafür muss sie sich ja erstmal ans Rad gewöhnen. War interessant heute, auf jeden Fall.

Was Nikita hasst #12: Alleine bleiben

Gestern saß ich mit Nikita vor dem Supermarkt und wartete auf meinen Partner, der alleine rein gehen musste. Ich sah so viele Mamas mit Kinderwagen, teilweise auch mit einem Sichtschutz verhängt und dachte, wie einfach es wäre, meine Kleine in so einen Kinderwagen zu packen und mit reinzunehmen.

Ich find’s wirklich richtig blöd, dass kleine Hunde in geschlossenen Behältnissen wie einer Tasche oder Box nicht mit in Supermärkte dürfen. Allein draußen lassen würde ich sie nie: Sie sind zu leicht geklaut und weiter verkauft.

Und im Auto lassen geht z. Zt. ja auch nicht, nicht mal im Parkhaus.

Nikita bleibt nicht gern allein Zuhause, und ich versuche, es zum einen zu üben (wenn ich nicht lange weg sein muss) und zum anderen, dass es auch nicht häufig oder für längere Zeit vorkommt, sondern so einzurichten, dass meistens jemand bei ihr bleiben kann.

Aber wenn es heiß draußen ist, dann geht es ihr Zuhause wirklich besser als irgendwo mit uns in der Stadt.

Bei Fuß gehen

Nie ist mein Hund so aufmerksam, wie wenn ich ganz ganz tolle Leckerli in der Leinenhand halte.

Da sind die Augen nur auf mich gerichtet, sie erinnert sich sogar an Übungen, die wir vor 2 Jahren mal gemacht haben und die ich selbst schon wieder vergessen hatte (z. B. auf der Treppe neben mir warten). Und sie geht super bei Fuß.